Kategorie-Archiv: Espressomaschinen Infos

Espresso von Hand zubereitet

Bei Espressomaschinen mit Siebträger wird das Kaffeepulver von Hand in den Siebträger eingefüllt und mit einem Tamper festgedrückt. Unter Druck, welcher durch eine elektrische Pumpe oder durch einen Handhebel erzeugt wird, wird der Espresso zubereitet. Mit einem Siebträger kann das Ergebnis optimiert werden. Stimmen dazu noch die Sorte der Bohnen, sowie der Mahlgrad, und die richtige Festigkeit beim „Tampern“, sowie der Brühdruck, die Temperatur und die Wassermenge gelingt der Espresso perfekt. Seine Qualität ist so gut, wie ihn selbst Vollautomaten oder Kapselmaschinen nie herstellen könnten.

Espressomaschinen in verschiedenen Preisklassen

Die Siebträgermaschinen sind in drei Preisklassen unterteilt. Für Einsteiger gibt es Halbautomaten von Hundert bis 300 Euro. Mit einer Elektropumpe wird der Brühdruck aufgebaut, die Temperaturregelung geschieht elektronisch. Der Siebträger wird eingesetzt und per Knopfdruck beginnt die Zubereitung des Espressos. Die Ergebnisse sind sehr gut, wenn eine gute Kaffeemühle und hochwertige und frische Kaffeebohnen verwendet werden.

Ein noch besserer Espresso lässt sich mit einem Modell der Mittelklasse zubereiten, welches ungefähr 300 bis 700 Euro kostet. Einige Geräte verfügen über einen Handhebel, der etwas Können erfordert. Durch ein gleichmäßiges Drücken des Handhebels wird der Brühdruck über 25 Sekunden gehalten. Die meisten Geräte im mittleren Preissegment sind allerdings robuste Halbautomaten, welche mehr Möglichkeiten zur Einstellung bieten, als Einsteigermaschinen. Zum Beispiel eine exakte Abstimmung der Wassertemperatur oder der Menge an Wasser. Die Espressoqualität ist sehr gut.

Ab einem Preis von 700 Euro beginnt die Oberklasse. Eine spitzenmäßige Siebträgermaschine kann durchaus mehr als 3000 Euro kosten. Diese Investition ist allerdings für ein Liebhaberstück, welches mit viel Handarbeit in Kleinauflagen gefertigt wurde. Bis ungefähr 1500 Euro erhält man hochwertige industriell gefertigte Maschinen. Diese Maschinen bieten eine noch bessere Verarbeitung, sind extrem stabil und bieten noch mehr manuelle Eingriffsmöglichkeiten. Die Espressomaschinen dieser Spitzengruppe besitzen zwei Heizkreise, welche dafür sorgen, dass nicht nur mit dem Brühdruck ein herrlicher Espresso zubereitet werden kann, sondern auch Dampf für das Aufschäumen von Milch sofort bereit steht. Diese Dual-Boiler-Geräte kosten mehr als tausend Euro.

Kaffeemühle beeinflusst das Espressoergebnis

Selbstverständlich ist eine sehr gute Espressomaschine mit Siebträger für den perfekten Espresso sehr wichtig. Aber auch die Kaffeemühle, die verwendet wird, hat einen großen positiven oder negativen Einfluss auf das Ergebnis. Die Espressobohnen werden portionsweise gemahlen und in den Siebträger eingefüllt. Echte Espressofanatiker geben mehr als tausend Euro nur für die perfekte Kaffeemühle aus. Doch auch für 200 Euro gibt es sehr gute und robuste Mühlen, welche eine ausreichend feine Mahlgradeinstellung gewährleisten. Wer allerdings eine Siebträgermaschine für 500 Euro mit einer billigen Kaffeemühle für dreißig Euro mit Kunststoff-Mahlwerk kombiniert, kann keine besonders tollen Espresso Ergebnisse erwarten.

Wie viel Bar sollte eine Espressomaschine haben?

Der Espresso hat seinen Ursprung in Mailand in Italien und wird bei den deutschen zunehmend beliebter. Früher wurde er fast immer nur in Restaurants bestellt. Dank der preiswerten Espressomaschinen verfügen immer mehr Haushalte über eine Espressomaschine. Beim Kauf solch einer Maschine sollte immer auf den Espresso Druck geachtet werden, der für einen guten Kaffee sehr wichtig ist. Damit der Espresso köstlich wird, braucht man außer guten und frischen Kaffeebohnen auch die entsprechende Maschine dazu. Einen guten Espresso mit einer schönen Crema erhält man nur, wenn das Gerät einen bestimmten Pumpdruck erzeugt.

Wie wird der Espresso wirklich gut?

Bei der Zubereitung von einem Espresso müssen einige Faktoren miteinander harmonieren. Denn nur wenn wirklich alle Elemente zusammen spielen, wird der Kaffee auch richtig gut. Für die Zubereitung des optimalen Espresso ist folgendes sehr wichtig:

+Die Temperatur des Wassers
+Frische und gute Espressobohnen
+Der Pumpdruck der Espressomaschine
+ Menge des Espressomehls
+ Mahlgrad der Bohnen
+ Lagerung der Bohnen
+ Die Menge an Wasser

Die Temperatur des Wassers ist beim Brühvorgang sehr wichtig. Sie sollte Minimum 88 Grad betragen und 96 Grad Celsius nicht überschreiten

Die bekannteste Bohne unter den Espressobohnen ist die Arabica-Bohne. Diese edle Bohne hat einen niedrigeren Koffeeingehalt als andere Bohnen. Beinahe alle besten Kaffees beinhalten reine Arabica-Bohnen. Ebenfalls bekannt sind die unempfindlichen Robusta-Bohnen. Diese wachsen rasch und sind gegen Hitze beständig. Ihr Geschmack ist holzig und bitter. Der Gehalt an Koffein ist beinahe doppelt so hoch wie bei den Arabica-Bohnen. Mit beiden Bohnensorten kann bei richtiger Anwendung ein hervorragender Espresso hergestellt werden. Der beste Espresso besteht aus einer Mischung aus Arabica- und Robusta-Bohnen.

Der Pumpdruck einer Espressomaschine sollte über mehrere Jahre mindestens neun bar haben. Für einen Espresso benötigt man in etwa sechs bis sieben Gramm gemahlenes Kaffeepulver. Der Siebträger sollte leicht gehäuft mit Kaffeepulver voll sein.
Der Mahlgrad ist bei jeder Bohne anders. Es ist darauf zu achten, dass der Kaffee nicht allzu grob gemahlen ist. Wie fein oder grob die Bohnen am besten schmecken, muss getestet werden. Ganze Bohnen lassen sich luftdicht verschlossen über mehrere Monate lagern. Erst kurz vor dem Gebrauch sollten die Bohnen gemahlen werden, da das Pulver bereits nach zwei Tagen einen Aromaverlust hat. Für einen perfekten Espresso wird eine Menge an Wasser von etwa zwanzig bis 25 Milliliter benötigt.

Mit einer Kapselmaschine einen Espresso zubereiten

Mit einer Kapselmaschine kann sicher und einfach ein perfekter Espresso zubereitet werden. Da die Kapselmaschine viel Müll produziert, ist eine Siebträgermaschine oder ein Vollautomat die umweltfreundlichere Wahl.

Ratgeber für Espressomaschinen

In der heutigen Zeit ist in den meisten Haushalten eine Espressomaschine vorhanden. Beim Kauf einer solchen Maschine muss auf einige gewisse Kriterien geachtet werden, die dafür wichtig sind, ob der Espresso schmackhaft wird oder nicht. Die Pumpe ist von großer Bedeutung, wie auch das Espressomehl und die Qualität des Wassers.

Welche Pumpe ist zu bevorzugen?

Die meisten Espressomaschinen funktionieren mit einer elektrischen Pumpe. Diese erzeugt den Druck. Diese Pumpe drückt das Wasser mit einer bestimmten Geschwindigkeit und Stärke durch das Espressomehl und bereitet einen aromatischen Espresso zu. Der Druck muss zehn bar haben. Die meisten Espressomaschinen schaffen sogar fünfzehn bis zwanzig bar. Ein Ventil an der Espressomaschine lässt den überschüssigen Druck ab.

Unterschiede der Pumpen

Es gibt Espressomaschinen mit elektrischer Pumpe und jene, welche mit einer Handpumpe betrieben werden. Darüber hinaus gibt es auch noch Halbautomaten, welche ebenfalls eine elektrisch betriebene Pumpe besitzen. Diese ist häufig eine Schwingankerpumpe oder eine volumetrischen Pumpe. Bei einem Halbautomaten kann die Pumpe auch abgeschaltet werden, wenn man manuell arbeiten will. Vollautomaten hingegen sind mit einer regulären Pumpe ausgestattet und schalten sich nach dem Vorgang der Zubereitung von alleine ab. Eine Pumpe braucht man unbedingt für die Zubereitung des Espressos und auch um das Wasser zu erwärmen. Professionelle Maschinen, wie Kesselmaschinen kommen in der Gastronomie vor und arbeiten mit einer Vibrationspumpe, welche mit dem Durchlauferhitzer der Kaffeemaschine zusammen arbeitet.

Fazit

Jede Pumpe hat Vorteile und Nachteile. Bei der Pumpenwahl für die Espressomaschine ist es vor allem von Bedeutung, welchen Verwendungszweck die Maschine erfüllen soll. Wird eine Maschine hauptsächlich für den Gebrauch zu Hause benötigt, reicht ein Vollautomat oder ein Halbautomat völlig aus. In der Gastronomie fällt die Wahl auf professionelle Geräte, welche mit Durchlauferhitzern zusammen arbeiten und das warme Wasser für die Zubereitung ständig warm halten.
Die Unterschiede bei den Pumpen für die Espressomaschine sind sehr extrem und darum ist es wichtig, sich vor dem Kauf über die einzelnen Maschinen mit Ihren Pumpen umfassend zu informieren.

Funktionsweise der Espressomaschine

Die Zubereitung eines Espressos mit einer traditionellen Siebträgermaschine wurde im Jahre 1938 als Patent angemeldet, bei dem das Wasser mittels Druck durch das Kaffeepulver gepresst wird. Die angenehme Folge ist eine typische Crema, also eine schaumige Krone.

Das Prinzip der Espressomaschinen mit Siebträger

Eine Espressomaschine erzeugt diesen Druck durch die manuelle Betätigung eines Hebels oder durch eine Elektropumpe. Maschinen mit einem Hebel für den Druck, sind besonders für echte Liebhaber der Zubereitung empfehlenswert. Durch die individuelle Dosierung des Drucks kann eine unterschiedliche Crema und jeweils ein anderer Geschmack erzeugt werden. Für diejenigen, die rasch einen köstlichen Espresso genießen möchte, ist eine Maschine mit Pumpe ratsam. Diese drückt das Wasser, welches 90-95 Grad hat mit etwa neun bar Druck durch das Kaffeepulver.

Das Espressomehl wird im Siebträger festgedrückt, damit es der Wasserdruck nicht verwirbelt. Der Siebträger wird mit einem Bajonettverschluss an der Maschine festgemacht und verleiht der Espressomaschine die typische Optik. Die meisten Geräte sind Halbautomaten. Die Espressobohnen werden mit Hilfe einer zusätzlichen Mühle zu Pulver gemahlen. Mit der Variation des Mahlgrades können unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden. An der Espressomaschine selbst kann der Druck und die Brühzeitdauer individuell reguliert werden. Ebenfalls Geschmack, Konsistenz und das Aroma des Espressos und das Aroma der Crema können dadurch beeinflusst werden. Vollautomaten besitzen ein integriertes Mahlsystem.

Wassererhitzungssysteme

Die Espressomaschinen sind mit unterschiedlichen Systemen für die Wassererhitzung ausgestattet. Bei dem Einkreissystem
gibt es nur einen Kessel, in dem Wasser erhitzt wird. Stellt man nur Espresso her, ist dies kein Problem. Möchte man aber auch noch Milch aufschäumen wird es schon schwieriger. Dann muss das Wasser in dem Kessel abwechselnd auf 95 Grad für den Kaffee und dann auf 120 Grad für den Milchschaum erhitzt werden. Danach wird es wieder abgekühlt. So gibt es auch automatische Espressomaschinen.

Im Zweikreissystem ist der Kessel in den Heißwasserbereich und in den Dampfbereich unterteilt und es kann ein Espresso zubereitet werden, sowie Milch aufgeschäumt werden. Ganz nach Bedarf wird das Brühwasser benutzt oder zur Milchaufschäumung der Dampf. Im Dualboilersystem sind zwei oder auch mehrere voneinander getrennte Kessel verbaut, in denen das erforderliche Wasser in der benötigten Temperatur getrennt voneinander erhitzt wird. Der Kessel wird stabil auf 95 Grad für den Kaffee warm gehalten, der andere Kessel mit 120 Grad dient zum Aufschäumen der Milch.